Jetzt den Zoo Vivarium unterstützen

Begehbares Außengehege für Bolivianische Totenkopfaffen ist ab sofort für Besucherinnen und Besucher geöffnet

Nach der Fertigstellung des Außengeheges für die Bolivianischen Totenkopfaffen Ende Juli dieses Jahres haben sich die Tiere in ihrer neuen Umgebung eingewöhnt und erkunden neugierig die verschiedensten Kletter- und Versteckmöglichkeiten.

Vormittags in der Zeit zwischen 10 und 11:30 Uhr und nachmittags um 14:30 Uhr wird die begehbare Außenanlage ab sofort für eine halbe Stunde für Besucherinnen und Besucher in Begleitung eines Tierpflegers zugänglich sein. Die Eingangs- und Ausgangsschleuse zum Gehege ist auch für Menschen mit Handicap, die etwa auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind, benutzbar. Die genaue Uhrzeit für den Vormittag wird täglich im Eingangsbereich bei der Schaufütterungstafel und an der Schleuse zum Außengehege bekannt gegeben. Die Tiere entscheiden dann selbst, ob sie ihr Außengehe betreten. Bei kalter Witterung halten sich die Affen lieber im Haus auf. Bei der begehbaren Außenanlage stehen die intensiven Tier-Beobachtungen im Vordergrund, daher sind aus Sicherheitsgründen keine Kinderwagen und nichts Essbares im Gehege erlaubt und auch das Anfassen der Tiere ist untersagt.

Die 11-köpfige Affengruppe hat den ganzen Tag über immer die Möglichkeit das Außengehe zu erkunden und ist, je nach Wetterlage, in der ca. 850 Quadratmeter großen Anlage zu sehen. Zoo-Gäste können die Tiere bequem von Sitzmöglichkeiten außerhalb der Anlage beobachten.

Nach der Eröffnung des neuen Hauses für südamerikanische Affen im April dieses Jahres wurde jetzt das Außengehe für die Bolivianischen Totenkopfaffen fertiggestellt. Verschiedene Bäume und Seile bieten den Tieren Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Die 11-köpfige Affengruppe ist ab sofort in der ca. 850 Quadratmeter großen Anlage zu sehen. Zoo-Gäste können die Tiere bequem von Sitzmöglichkeiten außerhalb der Anlage beobachten. Die Eingangs- und Ausgangsschleuse zum Gehege ist auch für Menschen mit Handicap, die etwa auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind, benutzbar.
Sobald die Totenkopfaffen sich eingewöhnt haben, wird das begehbare Außengehege für Besucherinnen und Besucher in Begleitung eines Tierpflegers zugänglich sein und für intensive Tier-Beobachtungen sorgen. Der Zoo Vivarium wird die genauen Termine mitteilen.

Mit den bolivianischen Affen beteiligt sich der Zoo Vivarium Darmstadt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und hat in den letzten Jahren die Zoopopulation dieser Art mit zahlreichen Nachzuchten erweitert, die an andere Zoos gingen. Als Bewohner der Baumkronen im südamerikanischen Regenwald fühlen sich die Affen im zweistöckigen Bau mit dem hohen Innengehege und der großzügigen Außenanlage besonders wohl.

In dem 170 Quadratmeter großen „Dr. Maria Börsig Haus“ leben neben den Bolivianischen Totenkopfaffen noch die Zwergseidenäffchen. Hinzukommen wird in allernächster Zeit eine weitere Krallenaffen-Art.

Der Spielplatz im Zoo Vivarium ist um eine Attraktion reicher: Kleine und auch große Zoo-Gäste können sich dort ab sofort im „Tierweitsprung“ messen und schauen, ob sie es mit Kaninchen, Frosch oder gar Zebra aufnehmen können. Möglich macht es die neue Tierweitsprunganlage, eine Sandgrube mit integrierter Mess-Vorrichtung und einem farbig gestalteten Sprungwandzaun, der verrät, wie weit die verschiedenen Vertreter aus dem Tierreich springen können.

Finanziert wurde die Baumaßnahme von der bauverein AG. Der kommunale  Immobiliendienstleister engagiert sich bei zahlreichen regionalen Organisationen, Vereinen und Institutionen und seit 2012 auch beim Zoo Vivarium. 2013 wurde bereits die ebenfalls von der bauverein AG unterstützte Safari Lodge, ein Regenschutz gegenüber des Streichelzoos, eingeweiht. Die Kooperation ist Teil des regionalen Sponsoringkonzeptes des Immobiliendienstleisters, das sich auf die Bereiche „Förderung von Kindern und Jugendlichen“, „Erhaltung bzw. Verbesserung der Wohnqualität“ sowie „Kunst und kreative Arbeit“ fokussiert und von dem nach Möglichkeit auch die Mieter profitieren sollen. Ein an dem Sprungwandzaun angebrachtes Schild weist auf den Sponsor hin. 

Bei der Eröffnung der Tierweitsprunggrube am heutigen Dienstag (10.) bedankte sich Stadtkämmerer André Schellenberg ganz herzlich bei der bauverein AG für die großzügige Spende: „Mit der finanziellen Unterstützung der bauverein AG ist mit der Tierweitsprunggrube eine tolle neue Attraktion am Spielplatz entstanden, an der besonders die kleinen Zoo-Gäste ihre Freude haben werden und sich ausgiebig im Weitsprung mit Zebra, Ziege und Co. messen können.“

„Das Vivarium gehört zu den beliebtesten Darmstädter Institutionen, und viele erwachsene Darmstädter  sind dem Zoo seit ihrer Kindheit verbunden. Als Rückzugsort innerhalb der Stadt und als Platz, an dem Kindern Natur nahegebracht wird, hat das Vivarium daher einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns daher, dazu beitragen zu können, dass der Zoo nun eine weitere Attraktion erhält“, so Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG.

Der neue, reich bebilderte Zooführer des Zoo Vivarium informiert auf 44 Seiten über die Tierwelt im Darmstädter Tiergarten.
Die übersichtliche Einteilung nach Tiergehegen und der ausklappbare Lageplan ermöglichen eine schnelle Orientierung und anhand eines Tierregisters lassen sich Informationen zu spezifischen Tierarten einfach im Zooführer finden.
In gesonderten Kapiteln, die farblich gekennzeichnet sind, erfahren die Zoo-Besucher Hintergrunddetails zu den Themen Artenschutz, Lernort Zooschule, einheimische Tiere, Bäume im Zoo Vivarium sowie Zootierernährung.

Der Zooführer ist ab sofort zu einem Preis von 3,50 Euro an der Kasse im Zoo Vivarium sowie im Zooshop erhältlich.

Der Kämmerer der Wissenschaftsstadt Darmstadt, André Schellenberg, hat am Montag (7.), gemeinsam mit Roman Scheidel vom Förderverein „Kaupiana“ und Sabine Kleindiek vom städtischen Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), das neue Haus für südamerikanische Affen im Darmstädter Zoo Vivarium eröffnet. Das zweistöckige, 170 Quadratmeter große „Dr. Maria Börsig Haus“ gegenüber dem Streichelzoo konnte, dank einer zweckgebundenen Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro, nach einem Jahr Bauzeit fertig gestellt werden. „Mit dem Dr. Maria Börsig Haus ist für die Affen eine neue artgerechte Unterkunft mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten entstanden und die Zoo-Gäste können sich über eine neue Attraktion freuen, die ihnen den Blick auf die Tiere aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht“, sagte der für den Zoo Vivarium zuständige Kämmerer André Schellenberg bei der heutigen Presseeröffnung.

Als erstes von künftig drei südamerikanischen Affenarten sind die Bolivianischen Totenkopfaffen in das neue Haus eingezogen. Folgen werden die Zwergseidenäffchen und eine weitere Krallenaffen-Art. Die Bolivianischen Totenkopfaffen sind im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten und die beiden kleinen Affenarten werden im Außen- und Innengehege ebenerdig zu sehen sein. Neben den Gehegen für die Affen gibt es im Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten.

Die weiteren Planungen sehen ein für Besucher begehbares Außengehege vor, das für nahe und intensive Tier-Beobachtungen sorgen soll. Für Zoo-Gäste öffnet das neue Haus erstmals am Montag, 14. April, seine Türen.

 

Im Jahr 2005 hat der Seniorenrat Darmstadt e.V. mit dem „Seniorenfreundlichen Service“ ein Projekt ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse älterer Menschen im Alltag zu unterstützen.
Viele Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe bieten bereits einen seniorenfreundlichen Service mit seniorengerechten Dienstleistungen, Produkten und Lösungen an. 
Diese Entwicklung wird vom Seniorenrat Darmstadt gefördert und anhand einer Kriterienliste ein Zertifikat an die Unternehmen für einen seniorenfreundlichen Kundenservice verliehen.
Das Zertifikat wird den Firmen jeweils für ein Jahr verliehen und kann nach Überprüfung beliebig oft für ein weiteres Jahr verlängert werden. Es wird als Urkunde in einer besonderen Veranstaltung jeweils im ersten Quartal eines Jahres verliehen.

Am Mittwoch (26.) erhielt auch der Zoo Vivarium Darmstadt im Rahmen der Verleihung für das Jahr 2014 das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Betrieb“.

Besonders seniorenfreundlich im Zoo Vivarium ist die barrierefreie Wegeführung und die Einsicht in die Tier-Gehege aus verschiedenen Blickwinkeln, etwa über tiefer gesetzte Fenster in der Terrarienhalle. Die Zugänge zu den Tierhäusern sind ebenfalls seniorengerecht, so hat das neue Tapirhaus neben dem Treppenaufgang auch einen Zugang über eine Rampe.

Neben den jährlich drei Mal im Jahr stattfindenden Seniorenführungen bietet der Zoo Vivarium für Senioren auch Vorträge in einem besonderen Raum in der Zooschule an. Im Anschluss wird Kaffee und Kuchen im Café Eulenpick gereicht und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, noch einen Spaziergang durch den Zoo zu unternehmen.
Neben den Tierhäusern sorgen verschiedene Überdachungen bei durchwachsenem Wetter für Schutz vor der Sonne und ermöglichen zum anderen selbst bei leichtem Regen einen Zoobesuch. Im Rundweg steht den Gästen alle 30 Meter eine Sitzmöglichkeit zur Verfügung. Insgesamt verfügt das Vivarium über 31 Ruheplätze mit über 500 Sitzmöglichkeiten. In den Sommermonaten stehen zusätzlich noch Sonnenliegen zur Verfügung.
Eine barrierefreie An- und Abfahrt gewährleistet der Zoo Vivarium mit den EAD-eigenen Bussen. Zudem gelten für Senioren spezielle ermäßigte Eintrittspreise: Inhaber der Seniorencard A zahlen 3,50 Euro, Besitzer der Seniorencard S haben freien Eintritt und Rentner ohne Seniorencard zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis von 4,50 Euro.

bei den Langschwanzstachelrochen, den Stumpfkrokodilen und dem Pantherchamäleon in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium

Insgesamt leben rund 1038 Tiere in 94 Arten in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium. In den Aquarien sind es etwa 769 Tiere in 38 Arten, und in den Terrarien 269 Tiere in 56 Arten. Der Tierbestand in der Aquarien- und Terrarienhalle ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 330 Individuen angestiegen. Gründe dafür sind das Aufstocken von verschiedenen Fischschwärmen und Nachzuchten bei den Schildkröten, Fischen und Fröschen. Die Anzahl der Tierarten hat sich um sieben auf 94 Arten erhöht.
Größe und Gewicht der Tiere verraten den Pflegerinnen und Pflegern, wie es um deren Gesundheit bestellt ist; regelmäßig steht deshalb das Überprüfen mit Zollstock und Waage an, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen.

In diesem Jahr wird beim Inventur-Termin der Nachwuchs der Stumpfkrokodile gemessen, das Pantherchamäleon wird gewogen und die Zwergstachelrochen müssen sich das Messen unter Wasser gefallen lassen. 

Stumpfkrokodile (Osteolaemus tetraspis):
Stumpfkrokodile stammen aus West- und Zentralafrika und gehören mit einer maximalen Körperlänge von einem Meter neunzig zu den kleineren Arten. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 35 Kilogramm. In Aussehen und Ökologie ähneln Stumpfkrokodile den auf dem amerikanischen Kontinent lebenden Kaimanen.

Pantherchamäleon (Furcifer furcifer):
Das Pantherchamäleon stammt aus Madagaskar. Seine Körpergestalt, der Rollschwanz und die deutlich hervortretenden Augen sind unverwechselbare Merkmale, an denen diese urwüchsigen Reptilien erkannt werden. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge, die beim Beutefang blitzschnell aus dem Mund herausschießt, fangen sie kleine und selbst mittelgroße Insekten. Pantherchamäleons erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimetern.

Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen (Potamotrygon reticulatus):
Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen stammen aus dem nördlichen Südamerika (Kolumbien, Venezuela, Surinam) und leben dort in Flüssen. Rochen sind Verwandte der Haie, also Knorpelfische, von denen nur die wenigsten Arten nicht im Meer leben. Stachelrochen haben einen oder zwei giftige Stacheln auf dem Schwanzstiel, mit denen sie sich gegenüber großen Feinden zur Wehr setzen können. Ihre Maximallänge liegt bei etwa 50 Zentimetern. Zwergstachelrochen haben ein sehr schmales Maul und ernähren sich von Kleinkrebsen und Würmern.

Die Zooschule bietet das ganze Jahr über verschiedene Führungen und Sonderveranstaltungen an. Die Zahlen beweisen, dass das zoopädagogische Angebot großen Anklang bei allen Tier-Interessierten findet. Im Jahr 2013 haben 4056 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltungen der Zooschule besucht, ein Plus von 13,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Gruppenführungen gab es ein Plus von 18,45 Prozent. 2013 führte das Team und Zoopädagoge Frank Velte 244 Gruppen durch den Darmstädter Zoo.

Beobachten, hören, riechen und teilweise berühren – Lernen mit allen Sinnen ist in der Zooschule des Zoos Vivarium Darmstadt möglich. Im außerschulischen Lernort können Schüler und Schülerinnen biologische Themeninhalte auf anschauliche Art und Weise selbst erarbeiten. In alters- und kenntnisgerechten Unterrichtseinheiten wird das Wissen über die Biologie der Tiere erweitert. Bei den Unterrichtsgängen steht die unmittelbare Beobachtung des lebenden Tieres und seines Verhaltens im Mittelpunkt. In den Workshops wird die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema intensiviert. Grundlage ist wiederum ein Unterrichtsgang durch den Zoo Vivarium mit anschließender Vertiefung des Themas in den Räumen der Zooschule in Form von selbstständigem Beobachten, Arbeiten oder Zeichnen, Dia-Vorträgen und Diskussionen. Die Auswahl der angegebenen Themen ist nach Altersgruppen gestaffelt, die Dauer der Unterrichtsgänge und der Workshops angepasst. Für Lehrer werden über das ganze Jahr verteilt Fortbildungen zu verschiedenen Themen, wie etwa „Schlangen im Unterricht“ angeboten. Kindergarten-Gruppen können mit der Zooschule lehrreiche Ausflüge durch den Zoo Vivarium unternehmen. Private Führungen und verschiedene Kindergeburtstagstouren, bei denen die kleinen Gäste Wissenswertes aus der Tierwelt erfahren, können ebenfalls gebucht werden. Besondere exklusive Vorträge gibt es für Senioren, bei denen im Anschluss Kaffee und Kuchen gereicht wird und ein Spaziergang durch den Darmstädter Zoo ansteht.

Die Zooschule im Zoo Vivarium im Schnampelweg 5 in Darmstadt ist telefonisch unter 06151-13 3392 und per Mail vivarium@darmstadt.de zu erreichen.

Dank ihres Vermächtnisses finden drei südamerikanische Primatenarten im Zoo Vivarium ein neues Zuhause: Mit dem Rohbau steht jetzt auch der Name fest

Nach sechs Monaten Bauzeit steht der Rohbau des neuen Affenhauses im Zoo Vivarium und mit ihm auch der Name der neuen Unterkunft für die südamerikanischen Affen: Dr. Maria Börsig Haus. Benannt nach der verstorbenen Mutter der Erblasserin, mit deren zweckgebundener Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro der neue Bau über den Förderverein Kaupiana e.V. finanziert wird. „Die Haltung von Primaten hat im Zoo Vivarium eine lange Tradition und Dank des großzügigen Vermächtnisses entsteht jetzt im Darmstädter Tiergarten ein neues Haus mit Außenanlagen für südamerikanische Affen. Die Zoo-Gäste können sich im neuen Jahr auf eine neue Attraktion freuen und die Tiere dann aus verschiedenen Perspektiven beobachten“, sagte die für den Zoo Vivarium zuständige Dezernentin, Stadträtin Brigitte Lindscheid, bei der heutigen Haustaufe (27.).

Zukünftig werden in dem Dr. Maria Börsig Haus drei südamerikanische Affenarten leben: Bolivianische Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis), Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea) und eine Löwenkopfaffen-Art.

Der zweistöckige Bau - gegenüber dem Streichelzoo - wird eine Gesamt-Innenfläche von 170 Quadratmetern aufweisen. Die Bolivianischen Totenkopfaffen werden im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten sein und die beiden kleinen Affenarten im Außen- und Innengehegen ebenerdig. Geplant ist außerdem ein für Besucher begehbares Außengehege, das für nahe und intensive Tier-Beobachtungen sorgt. Neben den Gehegen für die Affen wird das Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten beherbergen.

Mit den bolivianischen Affen beteiligt sich der Zoo Vivarium Darmstadt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und hat in den letzten Jahren die Zoopopulation dieser Art mit zahlreichen Nachzuchten erweitert, die an andere Zoos gingen. Als Bewohner der Baumkronen im südamerikanischen Regenwald werden sich die Äffchen im zweistöckigen Bau mit dem hohen Innengehege besonders wohl fühlen.

Zwergseidenäffchen sind ebenfalls Regenwaldbewohner und wurden lange Jahre im alten Affenhaus gehalten, das 2011 zum Tropenhaus umgebaut wurde. Aufgrund des Umbaus wurden die Tiere damals an den Zoo Münster abgegeben. Nach Fertigstellung des neuen Affenhauses im kommenden Jahr wird die kleinste aller echten Affenarten nach Darmstadt zurückkehren.

Der Schutz bedrohter Tierarten ist eine der wichtigsten Aufgaben Zoologischer Gärten. Dabei muss es aber nicht immer nur um große Säugetiere gehen. Neben der Teilnahme an verschiedenen Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEPs) kümmert sich der Zoo Vivarium Darmstadt auch um weniger bekannte, aber dennoch gefährdete Tierarten. Der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) ist ein nachtaktiver Schmetterling, der noch in den 1960er Jahren als einer der häufigsten Nachtschmetterlinge in Hessen galt. Seitdem hat sich vieles geändert. Lebensräume, in denen die Futterpflanzen der Raupen dieser gefährdeten Insekten, die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), vorkommen wurden in Hessen immer seltener. So scheint der Wolfsmilchschwärmer aus vielen Gegenden verschwunden zu sein. In Südhessen gibt es nur noch einige Vorkommen dieser Schmetterlingsart.
In Zusammenarbeit mit dem Schmetterlingsexperten Dr. Matthias Sanetra aus Ober-Ramstadt und nach Genehmigung durch das Regierungspräsidium Darmstadt werden Wolfsmilchschwärmer gezüchtet und im Zoo Vivarium Darmstadt aufgezogen. Haben sich die Raupen verpuppt und schlüpfen im Folgejahr von Mai bis Juli die Falter, werden sie in geeigneten Lebensräumen rund um Darmstadt der Natur zurückgegeben. In 2012 und 2013 waren es insgesamt 79 Falter. Da diese Zahl für eine Insektenart aber nur ein „Tropfen auf einen heißen Stein“ ist, wird das Projekt auch in den nächsten Jahren weiter geführt. Die wunderschön gezeichneten Raupen des Jahrgangs 2013 sind aktuell in den Schmetterlingsterrarien im Watvogelhaus im Darmstädter Tiergarten zu sehen.

Pages

Öffnungszeiten & Preise

  • täglich geöffnet
  • März 9.00 - 18.00 Uhr
  • April - September 9.00 - 19.00 Uhr
  • Oktober 9.00 - 18.00 Uhr
  • November - Februar 9.00 - 17.00 Uhr
  • Kassenschluss jeweils 1 Stunde früher! Tierhäuser schließen 30 min. vor Zooschließung! Am 24. und 31. 12. ist der Zoo geschlossen.
  • Erwachsene 6,00 €
  • Kinder, Schüler, Schwerbehinderte 1,50 €
  • InhaberInnen Teilhabecard frei
  • Studenten, Gruppen ab 15 Personen, Rentner 4,50 €
  • weitere Preise.
  • Familienangebote
  • 2 Erwachsene & 1 Kind 12,50 €
  • 2 Erwachsene & 2 - 4 Kinder 13,50 €
  • Kinder ab 2 Jahren zahlen Eintritt.
  • Hunde sind leider nicht erlaubt.
  • Mehr zu den Familienangeboten.

Kontakt

  • Zoo Vivarium Darmstadt
  • Betreiber: EAD Darmstadt
  • E-Mail | vivarium@darmstadt.de
  • Ort | Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt
  • Tel. | +49 (0) 6151/13 3391
  • Fax | +49 (0) 6151/13 3393

Regelmäßige Updates über den Zoo Vivarium gibt es auch auf facebook.

Zoo-Finder App:

Jetzt für iOS downloaden.