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Unter den Stichworten "Artenschutz betrifft uns alle", "Artenschutz braucht Ihre Unterstützung" und "Artenschutz erfordert weltweites Handeln" zeigt der Zoo Vivarium vom 19. Oktober bis zum Ende des Jahres 2018 eine vom Regierungspräsidium Darmstadt entliehene Ausstellung.

Neben verschiedenen Schautafeln beinhaltet die Ausstellung auch diverse Exponate, die gerne als Andenken aus den fernen Urlaubsländern mitgebracht werden. Oft unwissentlich können diese Erinnerungsstücke zum einen eine strafbare Handlung darstellen und zum anderen die Nachfrage nach diesen Produkten vergrößern und zur Nachschubbeschaffung animieren. Es entsteht ein ewiger Kreislauf, der nur durch permanente Aufklärung unterbrochen werden kann.

Viele Dinge (er)kennen wir inzwischen, aber wem ist tatsächlich bewusst, dass mit dem Kauf bestimmter Badezimmermatten die Abholzung von geschützten tropischen Baumarten vorangetrieben wird? Oder dass viele Medikamente aus dem asiatischen Raum das Leid oder sogar den Tod vieler Tiere bewirken. Beispielsweise von Mondbären, deren Gallensaft für die Medikamentenverarbeitung auf brutalste Art und Weise abgezapft wird.

Ziel der Ausstellung ist die Sensibilisierung im Umgang mit Einkäufen aus dem Urlaub. Der Kauf von Erinnerungsstücken, exotischen Medikamenten oder auch Alltagsgegenständen sollte einmal mehr kritisch hinterfragt sowie Herkunftsnachweise oder Zertifizierungen der Produkte verlangt werden.

Die Schautafeln mit dem Thema "Artenschutz ist in Südhessen besonders wichtig" zeigen, dass auch vor Ort etwas für den Erhalt von Tierarten getan werden kann.

Die Ausstellung ist vom 19. Oktober bis 31. Dezember 2018 für die Zoo-Gäste täglich im Rahmen der Öffnungszeiten des Darmstädter Tiergartens zugänglich. Der Ausstellungsraum befindet sich gegenüber der Zooschule.

In der Reihe "Vivariumsgespräche" hält Dr. Johannes Köhler am Freitag (19.) um 20 Uhr in der Zooschule des Vivariums, Schnampelweg 5, einen Vortrag über den wenig bekannten Halbaffen Schlanklori.

Nur wenige Menschen kennen Schlankloris. Die kleinen, nachtaktiven Halbaffen bringen nur 300 g Gewicht auf die Waage, sind kaum größer als ein Eichhörnchen und leben im Süden und Osten Indiens sowie auf der Insel Sri Lanka. Wenn man ihre scheinbar trägen Bewegungen sieht, traut man ihnen nicht zu, dass sie blitzschnell Insekten, ihre bevorzugte Nahrung, fangen können.

Referent Dr. Johannes Köhler ist im Zoologischen Garten Frankfurt der zuständige Zoologe für das Nachttierhaus. Er koordiniert außerdem das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese Primatenart.

Der Eintritt ist frei.

Schopfmakaken, Totenkopf- und Zwergseidenaffen gehören zu den Lieblingen der Besucherinnen und -besucher des Zoos Vivarium. Am Samstag, 6. Oktober, werden Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Affenreviers bei einer Führung über ihre Pfleglinge und über deren Nachwuchs informieren. Ernährung, Zucht und Sozialverhalten werden erläutert, ebenso der tägliche Umgang mit diesen Primaten. Die Führung im Rahmen der "Darmstädter Exkursionen" beginnt um 10 Uhr. Treffpunkt ist vor der Zooschule im Schnampelweg 5. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13 46 900 wird gebeten.

Für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren bietet der Zoo Vivarium in den Herbstferien zwei Veranstaltungen, in denen sich alles um die spannende Tierwelt Australiens und Südamerikas dreht.

Am Dienstag (2. Oktober) lautet das Thema Australien. Hier erfahren die Kinder viel über Kängurus und Bartagamen. Sie lernen aber auch, wie man Schwirrhölzer bastelt, mit denen sich die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, verständigen. Die zweitägige Veranstaltung am Dienstag (9. Oktober) und Mittwoch (10. Oktober) steht unter dem Motto Südamerika. Hier lernen die Kinder Tapire, Totenkopfaffen und Co. kennen. Dazu haben sie die Möglichkeit, Tiermasken sowie Materialien anzufertigen, mit denen sich die Tiere in ihren Gehegen und Terrarien beschäftigen können.

Bei beiden Veranstaltungen handelt es sich um ganztägige Programme. Die Teilnahme an dem Australien-Tag kostet 30 Euro, die Teilnahme an den Südamerika-Tagen 60 Euro pro Kind. Ein Snack im Café Eulenpick (bestehend aus 1 Portion Pommes Frites, 1 Paar Würstchen und 1 Getränk oder 1 Portion Pommes Frites, 1 Mini-Salat und 1 Getränk) kostet 5 Euro pro Tag.

Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist an der Zooschule im Zoo Vivarium, Schnampelweg 5.
Der Veranstaltungstag geht immer von 9 bis 16 Uhr. Um Anmeldung per Telefon unter 06151 / 13- 46900 oder per E-Mail vivarium@damstadt.de wird gebeten.

Was machen die Tiere im Dunkeln? ist das Thema der Führung "Der Zoo Vivarium bei Nacht". Schlafen Tiere überhaupt? Und wenn ja, wie? Wie verhalten sie sich in der Nacht? Solche und ähnliche Fragen werden am Samstag, 29. September, während einer Abendführung bei Dämmerung und Dunkelheit im Zoo Vivarium beantwortet.

Frank Velte, Zoopädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Darmstadts Tiergarten, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Nachtleben der Tiere erläutern. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Zooeingang im Schnampelweg 5. Interessierte zahlen den normalen Eintrittspreis. Um telefonische Voranmeldung unter 06151 / 13 46 900 wird gebeten.

Kinder und Jugendliche, die sich für Tiere interessieren und hinter die Kulissen des Zoo Vivarium schauen möchten, können sich ab sofort anmelden. Das erste Treffen des "Zoo-Jugendclubs" wird immer nach den Sommerferien angeboten.

Der Jugendclub trifft sich einmal im Monat dienstags zwischen 14:30 und 17:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Jahr und Kind. Termine sind der 25. September, 23. Oktober, 20. November und der 18. Dezember.

Das Angebot des "Zoo-Jugendclubs" richtet sich an Kinder im Alter von zehn bis vierzehn Jahren. Für drei Stunden können die Kinder unter Anleitung der Zoomitarbeiterinnen und -mitarbeiter zum Beispiel ein Aquarium einrichten oder Nistkästen bauen. Für 2018/19 werden zehn Termine angeboten.

Weitere Informationen rund um den „Zoo-Jugendclub“ gibt es unter der Telefonnummer 06151 / 13 46 900 oder per E-Mail vivarium@darmstadt.de.

„Persönlichkeiten auf vier Beinen“ lautet das Thema der Führung im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ am Samstag, 22. September, im Zoo Vivarium. Tierpfleger sprechen beim Rundgang über im Darmstädter Tiergarten lebende Säugetiere wie Tapire, Guanakos und Karakulschafe. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Zooschule im Schnampelweg 5. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro pro Person. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 46 900 wird gebeten.

Seit knapp vier Jahren stehen die Schopfmakaken des Zoo Vivarium im Zentrum eines internationalen Forschungsprojekts. Den technischen Dreh- und Angelpunkt dieses Projekts, eine Touchscreen-Anlage im Zoo Vivarium, haben am heutigen Donnerstag (6.) Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), und Jürgen Thomas, Vorsitzender der Kaupiana, des Fördervereins des Vivariums, präsentiert.

"Über die Touchscreen-Anlage werden den Schopfmakaken verschiedene Aufgaben gestellt. Dann analysieren die beteiligten Forscherinnen und Forscher, wie die Schopfmakaken ihre Aufgaben lösen", sagte Sabine Kleindiek. "Unsere Anlage ermöglicht es den Forscherinnen und Forschern, ihre an wild lebenden Schopfmakaken entwickelten Hypothesen auf ihre Gültigkeit hin zu untersuchen", führte Sabine Kleindiek weiter aus. Denn mithilfe des Touchscreens sammeln die Forscherinnen und Forscher Hinweise darauf, wie die sozial äußerst toleranten Schopfmakaken sich verhalten, wenn sie nicht durch Umgebungseinflüsse abgelenkt werden.

Geleitet wird das Forschungsprojekt von Dr. Antje Engelhardt und Dr. Emily Bethell (beide Liverpool John Moores University). Dr. Antje Engelhardt ist Professorin für das Verhalten und den Schutz von Primaten. Sie leitet schon seit vielen Jahren das Macaca Nigra-Projekt (www.macaca-nigra.org) zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Schopfmakaken. Sie ist somit nicht nur aktiv an der Erhaltung dieser Primaten, sondern auch an der Umweltbildung der Bevölkerung der indonesischen Insel Sulawesi, dem Lebensraum der Schopfmakaken, beteiligt. Dr. Emily Bethell ist Dozentin für Primatenverhalten und entwickelt eine neuartige, nicht-invasive Methode, um mit Hilfe von Aufmerksamkeitstendenzen das psychische Wohlbefinden von Primaten abschätzen zu können. Inzwischen betreuen Engelhardt und Bethell bereits die fünfte Studenten-Generation, mit denen sie verschiedene Aufgabenstellungen bearbeiten.

Die Arbeit der Affen an der Touchscreen-Anlage findet hinter den Kulissen statt. Um der Öffentlichkeit die bisher erzielten Forschungsergebnisse zu präsentieren, wurde daher ein Informationsfilm gedreht, der die Versuche zeigt, einordnet und erklärt. Der Film enthält zudem Interviews mit Dr. Engelhardt und der ebenfalls am Projekt mitwirkenden Studentin Charlotte Sieger. Der Film dauert ca. 10 Minuten und wird zu jeder vollen Stunde auf einem Bildschirm im Besucherbereich des Schopfmakakenhauses gezeigt. Zwischen den Filmübertragungen werden auf dem Bildschirm Fotos der einzelnen Schopfmakaken und deren jeweilige biographischen "Steckbriefe" gezeigt.

"Der Informationsfilm bietet den Zoo-Besucherinnen und -besuchern die Möglichkeit, Einblick in die professionelle Forschungsarbeit mit den Schopfmakaken zu erhalten. Damit leistet der Zoo Vivarium einen weiteren, wichtigen Beitrag zur Umweltbildung. Wir laden die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher dazu ein, unsere Schopfmakaken näher kennenzulernen, die, wie sich herausstellte, auch ganz hervorragende Künstler sind", sagte Jürgen Thomas von der Kaupiana.

Der Informationsfilm wurde von einer Darmstädter Kommunikationsagentur gedreht. Die Installation der erforderlichen Hardware bewerkstelligte ein lokales Elektronikfachgeschäft. Die Kosten für den Film und die Hardware wurden von der Kaupiana, der Vereinigung der Freunde und Förderer des Darmstädter Schulvivariums e.V., übernommen.

Im Zuge der geplanten Sanierung der Schopfmakaken-Anlage im Zoo Vivarium werden Kameras in den Bereichen eingebaut, in denen die Affen tätig sind. Somit können die Zoobesucherinnen und -besucher dann live mitverfolgen, wie die Schopfmakaken die ihnen gestellten Aufgaben am Touchscreen bearbeiten.

Seit Mai 2018 werden im Darmstädter Zoo Vivarium die Temperatur und Luftfeuchtigkeit imTerrarium der Riesenschildkröten und den beiden Großterrarien für afrikanische bzw. australische Reptilien mittels Sensoren gemessen – und das rund um die Uhr. Diese Neuerung bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung für die Zoobeschäftigten, die zuvor mehrmals täglich alle Messwerte im Terrarium selbst ablesen mussten, um sie dann händisch ins System einzutragen.

Die Sensoren der neu eingeführten Sensortechnik liefern alle dreißig Minuten, und damit deutlich mehr Daten als bisher, über das Internet der Dinge an einen Computer im Zoobüro. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger können die Werte zusätzlich auf dem Tablet ablesen und so ist
es ihnen möglich, zeitnah z. B. auf starke Schwankungen der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit im Terrarium unmittelbar zu reagieren.

Die Datenübertragung erfolgt mittels der LoRaWAN-Technologie (Long Range Wide Area Network = Low-Power Wireless Netzwerk-Protokoll), die beim Senden der Daten wenig Energie verbraucht und sehr zuverlässig funktioniert. Die Idee für den Einsatz von Internet of things-
Technologie im Zoo Vivarium stammte aus einem Innovationsworkshop des EAD. Im Rahmen der Digitalstadt Darmstadt wurde diese Idee weiter transportiert und die Firma Count + Care GmbH & Co. KG vermittelte den Kontakt zur Entega, die die LoRaWAN-Technologie stadtweit
testet.

Wie das Projekt praktisch umgesetzt werden könnte, haben Berufsschüler der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule im Rahmen ihres Ausbildungs-Abschlussprojekts ausgearbeitet. Zusammen mit den Beschäftigten des Vivariums wurden mehrere Sensoren im Riesenschildkröten-Haus und in
den Groß-Terrarien angebracht. Die weiteren technischen Komponenten wurden von der Firma Count & Care GmbH & Co. KG installiert. Eine Antenne und ein Glasfaserkabel stellte die Entega Media Net zur Verfügung. Die Projektzusammenarbeit ist ein Beispiel für die intensive
Kooperation innerhalb des Digitalstadt Darmstadt Programms.

Sobald die Testphase erfolgreich abgeschlossen ist, soll das Sensor-Projekt weiter vorangetrieben werden. Künftig könnten dann beispielsweise die pH-Werte in den Aquarien des Zoo Vivarium gemessen werden. Aber auch Messungen, wie viel UV-Licht in den Tierhäusern
ankommt und wie stark zum Beispiel im Winter künstliches UV-Licht eingesetzt werden muss, können weiter ausgebaut werden. Mit Blick auf die Pflanzen in den Tierhäusern wiederum könnten Leuchtmittel gezielt und energiesparend eingesetzt werden, die den Pflanzenwuchs
fördern.

Die weitere Umsetzung des Projektes erfolgt im Programm der Digitalstadt Darmstadt. Hierzu könnten dann auch Fördermittel des Landes Hessen herangezogen werden.

Am Tag der Nachhaltigkeit, 6. September 2018, bietet Darmstadts Tiergarten eine Führung zum Thema „Wie richte ich einen Garten für einheimische Tiere ein?“ an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sie einen Garten so herrichten können, damit eine Vielzahl von einheimischen Tierarten dort Lebensraum und Nahrung findet. Die Führung beginnt um 11 Uhr an der Zooschule im Schnampelweg 5. Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlen den normalen Eintrittspreis. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13 46900 wird gebeten.

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Öffnungszeiten & Preise

  • täglich geöffnet
  • März 9.00 - 18.00 Uhr
  • April - September 9.00 - 19.00 Uhr
  • Oktober 9.00 - 18.00 Uhr
  • November - Februar 9.00 - 17.00 Uhr
  • Kassenschluss jeweils 1 Stunde früher! Tierhäuser schließen 30 min. vor Zooschließung! Am 24. und 31. 12. ist der Zoo geschlossen.
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  • Zooshop
  • März 11.00 - 17.00 Uhr
  • April - September 10.00 - 18.00 Uhr
  • Oktober 11.00 - 17.00 Uhr
  • Nov. - Februar * 13.00 - 16.00 Uhr
  • * Sa., So. & Feiert. 11.00 - 16.00 Uhr
  • Erwachsene 7,00 €
  • Kinder, Schüler, Schwerbehinderte 2,00 €
  • InhaberInnen Teilhabecard frei
  • Studenten, Gruppen ab 15 Personen, Rentner 5,50 €
  • weitere Preise.
  • Familienangebote
  • 2 Erwachsene & 1 Kind 14,50 €
  • 2 Erwachsene & 2 - 4 Kinder 15,50 €
  • Kinder ab 2 Jahren zahlen Eintritt.
  • Hunde sind leider nicht erlaubt.
  • Mehr zu den Familienangeboten.

Kontakt

  • Zoo Vivarium Darmstadt
  • Betreiber: EAD Darmstadt
  • E-Mail | vivarium@darmstadt.de
  • Ort | Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt
  • Tel. | +49 (0) 6151/13 46 900
  • Fax | +49 (0) 6151/13 46 903

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