Geschichte des Zoo Vivarium
Am 21.07.1956 wird das Schulvivarium als provisorische Anlage in einem alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei im Orangeriegarten eröffnet. Die Anlage besteht aus 15 Terrarien und ebenso vielen Aquarien sowie einigen kleinen Freigehegen und Volieren. Es ist eine Einrichtung speziell für Schulen mit festen Öffnungszeiten.
Gründung des Fördervereins „Kaupiana“.
Eröffnung des Vivariums am Schnampelweg
Eröffnung des Vivariums am Schnampelweg. Die ersten bereits stehenden Gebäude sind das Aquarien- und Terrarienhaus sowie das Kleinsäugerhaus. Die Zielsetzung des Vivariums wird formuliert: Bildung – Freizeit – Erholung
Bau eines Rinderhauses für Watussi-Rinder und Zwergzebus, sowie des Yakgeheges. Bau der Eulenabteilung.
Bau des Zebrageheges (heutige Schopfmakakenanlage).
Bau des Geheges für Onager (heutiges Binturong- und Krallenotterhaus) und eines kleinen Bürogebäudes.
Bau einer Quarantänestation.
Bau des Stelzvogelhauses (heutige Watvogelanlage).
Bau eines kleinen Raubtierhauses für Luchse, Wildkatzen und Kleine Pandas. Fertigstellung der Futterküche. Das Buch „Vivarium Darmstadt –moderne Heimstatt für Tiere“ von Ludwig Koch-Isenburg wird publiziert.
Neubau einer Gaststätte "Ristorante Vivarium". Errichtung einer Abteilung für Giftschlangen und Giftechsen im Aquarien- und Terrarienhaus.
Bau einer Anlage für Dromedare und Elenantilopen sowie eines Geheges für Maras und eines Gehegetraktes für Weißschwanz-Gnus und Mähnenspringer (Terrassenberg). Bau des Kassenkiosks mit Bewirtschaftung (heutiges "Café Eulenpick"). Die Zeitschrift „Vivarium Darmstadt Informationen“ erscheint zum ersten Mal. Es gibt vier Hefte pro Jahr.
Eröffnung der Straußenabteilung für Emus, beide Nandu-Arten und zwei Kasuar-Arten (heutige Storchenwiese sowie Guanakoanlage). Fertigstellung und Inbetriebnahme eines kleinen Personalgebäudes.
Eröffnung des Afrikahauses für Primaten und Krokodile (heutiges Tropenhaus). Feier "10 Jahre Vivarium" am Schnampelweg, Tierbestand: 832 Tiere in 312 Arten.
Fertigstellung des Bantenggeheges (heutiger Streichelzoo) und der Bisonanlage (heutiges Erweiterungsgelände für die Tapiranlage). Bau und Fertigstellung der Fennekanlage. Errichtung einer Reptilienquarantäne.
Fertigstellung des Geheges für Blaue Gnus (heutiger Kinderzoo) und des Hirschgeheges für Vietnam-Sikas (heutige Totenkopfaffenanlage). Fertigstellung des Riesenschildkrötenhauses mit Gehege und der Vasapapageienvoliere. Eröffnung des neuen Gehegetraktes (kleiner Rundweg, samt Hirschberg).
Bau der Tapiranlage. Eröffnung des neuen Vogelhauses für Papageien, Tukane, Arassaris und Baumhühner. Bau der Pergola mit Mittelmeerpflanzen (heute: Teil des Flamingogeheges).
Bau der provisorischen Klein-Känguruanlage für Buschkängurus und Neuguinea-Filander. Bau der Scheune und weiterer Kleingebäude im Wirtschaftshof.
Eröffnung Geiervoliere für Mönchs-, Gänse-, Schmutz- und Bengalgeier.
Übergabe des neuen Volierentraktes für Uhus, Schnee-Eulen und Kolkraben sowie der neuen Dromedaranlage in ihre Bestimmung.
Eröffnung der Zebraanlage und der neuen Flamingowiese. Erstmalig Abgabe von im Vivarium gezüchteten Uhus an die „Aktion zur Wiedereinbürgerung des Uhu“, sowie erstmalige Wiedereinbürgerung von „Vivarium“-Schleiereulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Zoo-Welterstzucht des Kleinen Vasa-Papageien (Coracopsis nigra).
Welterstzucht der Krokodilschwanz-Höckerechse (Shinisaurus crocodilurus). Ende der Schimpansenhaltung, Abgabe der drei Tiere an den Zoo Heidelberg.
Umbau eines Teils des Terrassenberges zum Streichelzoo.
Errichtung des „Freilandlabors“. Abriss der alten Rinderanlage.
Eröffnung der Zooschule als „Dr. Heinz Ackermann-Haus für Tierschutz und Umwelt-Pädagogik“.
Abriss der alten Zebraanlage. Baubeginn der neuen Schopfmakakenanlage.
Richtfest für das neue Betriebsgebäude/Sozialstation.
Abriss des alten Kleinsäugerhauses und Baubeginn der Außenanlage für Schopfmakaken. Eröffnung des neuen Spielplatzes neben der Zooschule.
Eröffnung der Außenanlage für Schopfmakaken und der umgebauten Watvogelanlage (ehemaliges Vogelhaus).
Neue Giftschlangenterrarien.
Abriss Terrassenberg (ehem. Streichelzoo und Mähnenspringeranlage) und Baubeginn für eine begehbare Bennettkänguruanlage.
Das Darmstädter Vivarium nimmt als zweiter deutscher Zoo an der „dreamnight“ teil und richtet seitdem jährlich eine Veranstaltung für chronisch kranke Kinder und deren Familien aus. Dieses Event mit einem Rahmenprogramm, das die Zoo-Beschäftigten ehrenamtlich gestalten, findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ist für die beteiligten Familien kostenfrei.
Eröffnung des Binturonghauses, an der Stelle der alten Onager-/Guanakoanlage.
Feier zum "50-jährigen Bestehen" des Vivariums.
Umbau des ehemaligen Wildkatzengeheges zum neuen Nasenbärengehege.
Übergabe der Abteilung Vivarium vom Grünflächenamt der Stadt Darmstadt an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD), heute: Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen. Umbau des Spielplatzes. Eröffnung der umgebauten und deutlich erweiterten Anlage für die Seychellen-Riesenschildkröten.
Umbau des alten Affenhauses zum Tropenhaus für Krokodile, Vögel, Schmetterlinge und Fische. Umbau des Eingangsbereiches zu einer „Piazza“ mit erweitertem Gastronomieangebot und Versetzung der Kleineulenvoliere. Bau einer Außenanlage für die Zwergotter. Renovierung des Dromedargeheges und Neubesetzung mit Guanakos und Nandus. Renovierung und Teilumbau des ehemaligen Guanakogeheges und Neubesetzung mit Saruskranichen und Muntjaks sowie Emus. Neubau eines Außengeheges zur Mitnutzung bei den Schopfmakaken. Dachsanierung des Fennek-, Tapir- und Watvogelhauses.
Bau eines neuen Affenhauses „Dr. Maria Börsig Haus“ für südamerikanische Primaten mit begehbarer Außenanlage. Benannt nach der verstorbenen Mutter der Erblasserin. Eröffnung einer neuen „Safari-Lodge“ gegenüber dem Streichelzoo.
„Dr. Maria Börsig Haus“: Fertigstellung des für Besucherinnen und Besucher begehbaren Außengeheges für Bolivianische Totenkopfaffen. Eröffnung einer neuen „Tierweitsprunggrube“ auf dem Spielplatz. Der Seniorenrat Darmstadt e.V. zeichnet den Zoo Vivarium Darmstadt erstmals als „Seniorenfreundlichen Betrieb“ aus. Der Zoo Vivarium gibt einen neuen, reich bebilderten Zooführer heraus.
Eröffnung eines neuen Streichelzoo-Bereichs für Meerschweinchen. Fertigstellung des neuen Tapirgeheges.
Feier zum „60-jährigen Bestehen“ des Zoo Vivarium. Fertigstellung und Eröffnung eines öffentlichen Biergartens am Zoo Vivarium, betrieben durch das „Café Eulenpick“. Die Sparda-Bank Hessen eG spendet aus Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins einen Holz-Esel für den Spielplatz.
Zweites Streichelgehege mit Karakulschafen wird eröffnet. Neue Spielanlage auf dem Spielplatz im Zoo Vivarium, insbesondere für kleinere Kinder zum Klettern und Rutschen. Eröffnung der neuen Flamingoanlage als Teil der neuen Afrikaanlage. Einführung von Sensoren zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium der Riesenschildkröten und den beiden Großterrarien für afrikanische bzw. australische Reptilien. Start des Zoo-Jugendclubs für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren.
Frettchen, Vikunjas und Silberaffen ziehen im Zoo Vivarium ein. Der Zoo Vivarium hat die erste Stufe eines dreistufigen Qualifizierungsverfahrens beim Verein Deutscher-Wildgehege-Verband erfolgreich abgeschlossen. Eröffnung der neuen Afrikaanlage (dem größten Bauprojekt in der Geschichte des Vivariums), zu der neben dem neuen Zebra- und Antilopen- auch das im Frühjahr 2018 eröffnete Flamingogehege gehört. Eröffnung des renovierten Strandbereichs.
Karakulaschaf, Böhm-Zebra und Säbelzahnantilope - an Nachwuchs mangelt es dieses Jahr nicht.
50 Jahre Stumpfkrokodile im Zoo Vivarium: Das erste Stumpfkrokodil zog am 03. Oktober 1970 in den Darmstädter Tierpark ein.
Lurchi kehrt in den Zoo zurück. Ganze 57 Jahre lebte der Chinesische Riesensalamander im Zoo. Jetzt erinnert ein Bronzeabguss an diesen urzeitähnlichen Lurch.
300 Jugendliche von den Joblingen Darmstadt leisten zusammen mit der Initiative „Essbares Darmstadt“ und Mitarbeitern des Zoo Vivarium großartige Vorarbeit für einen neuen Wald- und Wiesenweg.
Anfang des Jahres eröffnete Stadtkämmerer Schellenberg ein Naturstein-Waschbecken: Das gesammelte Brauchwasser kann zur Bewässerung des Zoos verwendet werden. Dank der Unterstützung des Lion Club Darmstadt Justus von Liebig konnte der Zoo eine Vogelspinne willkommen heißen. Zwei neue Attraktionen konnten dieses Jahr eröffnet werden: Der Wald- und Wiesen-Erlebnisweg und die interaktive "Merk Dir was"-Tafel. Der bekannte Veranstaltungskalender hat ein neues Format bekommen - die erste Sonderausgabe des Gartenfrosch-Magazins ist im Sommer erschienen. Seit diesem Jahr können Besucherinnen und Besucher im renovierten Café Eulenpick ihre Getränke in FairCup-Bechern zum Mitnehmen erwerben.