Geschichte des Zoo Vivarium

21.07.1956
Am 21.07.1956 wird das Schulvivarium als provisorische Anlage in einem alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei im Orangeriegarten eröffnet. Die Anlage besteht aus 15 Terrarien und ebenso vielen Aquarien sowie einigen kleinen Freigehegen und Volieren. Es ist eine Einrichtung speziell für Schulen mit festen Öffnungszeiten.
21.07.1956
1961
Gründung des Fördervereins „Kaupiana“.
1961
1965
Eröffnung des Vivariums am Schnampelweg
Eröffnung des Vivariums am Schnampelweg. Die ersten bereits stehenden Gebäude sind das Aquarien- und Terrarienhaus sowie das Kleinsäugerhaus. Die Zielsetzung des Vivariums wird formuliert: Bildung – Freizeit – Erholung
1965
1966
Bau eines Rinderhauses für Watussi-Rinder und Zwergzebus, sowie des Yakgeheges. Bau der Eulenabteilung.
1966
1967
Bau des Zebrageheges (heutige Schopfmakakenanlage).
1967
1968
Bau des Geheges für Onager (heutiges Binturong- und Krallenotterhaus) und eines kleinen Bürogebäudes.
1968
1969
Bau einer Quarantänestation.
1969
1970
Bau des Stelzvogelhauses (heutige Watvogelanlage).
1970
1971
Bau eines kleinen Raubtierhauses für Luchse, Wildkatzen und Kleine Pandas. Fertigstellung der Futterküche. Das Buch „Vivarium Darmstadt –moderne Heimstatt für Tiere“ von Ludwig Koch-Isenburg wird publiziert.
1971
1972
Neubau einer Gaststätte "Ristorante Vivarium". Errichtung einer Abteilung für Giftschlangen und Giftechsen im Aquarien- und Terrarienhaus.
1972
1973
Bau einer Anlage für Dromedare und Elenantilopen sowie eines Geheges für Maras und eines Gehegetraktes für Weißschwanz-Gnus und Mähnenspringer (Terrassenberg). Bau des Kassenkiosks mit Bewirtschaftung (heutiges "Café Eulenpick"). Die Zeitschrift „Vivarium Darmstadt Informationen“ erscheint zum ersten Mal. Es gibt vier Hefte pro Jahr.
1973
1974
Eröffnung der Straußenabteilung für Emus, beide Nandu-Arten und zwei Kasuar-Arten (heutige Storchenwiese sowie Guanakoanlage). Fertigstellung und Inbetriebnahme eines kleinen Personalgebäudes.
1974
1975
Eröffnung des Afrikahauses für Primaten und Krokodile (heutiges Tropenhaus). Feier "10 Jahre Vivarium" am Schnampelweg, Tierbestand: 832 Tiere in 312 Arten.
1975
1976
Fertigstellung des Bantenggeheges (heutiger Streichelzoo) und der Bisonanlage (heutiges Erweiterungsgelände für die Tapiranlage). Bau und Fertigstellung der Fennekanlage. Errichtung einer Reptilienquarantäne.
1976
1977
Fertigstellung des Geheges für Blaue Gnus (heutiger Kinderzoo) und des Hirschgeheges für Vietnam-Sikas (heutige Totenkopfaffenanlage). Fertigstellung des Riesenschildkrötenhauses mit Gehege und der Vasapapageienvoliere. Eröffnung des neuen Gehegetraktes (kleiner Rundweg, samt Hirschberg).
1977
1978
Bau der Tapiranlage. Eröffnung des neuen Vogelhauses für Papageien, Tukane, Arassaris und Baumhühner. Bau der Pergola mit Mittelmeerpflanzen (heute: Teil des Flamingogeheges).
1978
1979
Bau der provisorischen Klein-Känguruanlage für Buschkängurus und Neuguinea-Filander. Bau der Scheune und weiterer Kleingebäude im Wirtschaftshof.
1979
1980
Eröffnung Geiervoliere für Mönchs-, Gänse-, Schmutz- und Bengalgeier.
1980
1981
Übergabe des neuen Volierentraktes für Uhus, Schnee-Eulen und Kolkraben sowie der neuen Dromedaranlage in ihre Bestimmung.
1981
1982
Eröffnung der Zebraanlage und der neuen Flamingowiese. Erstmalig Abgabe von im Vivarium gezüchteten Uhus an die „Aktion zur Wiedereinbürgerung des Uhu“, sowie erstmalige Wiedereinbürgerung von „Vivarium“-Schleiereulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
1982
1983
Zoo-Welterstzucht des Kleinen Vasa-Papageien (Coracopsis nigra).
1983
1985
Welterstzucht der Krokodilschwanz-Höckerechse (Shinisaurus crocodilurus). Ende der Schimpansenhaltung, Abgabe der drei Tiere an den Zoo Heidelberg.
1985
1986
Umbau eines Teils des Terrassenberges zum Streichelzoo.
1986
1989
Errichtung des „Freilandlabors“. Abriss der alten Rinderanlage.
1989
1991
Eröffnung der Zooschule als „Dr. Heinz Ackermann-Haus für Tierschutz und Umwelt-Pädagogik“.
1991
1994
Abriss der alten Zebraanlage. Baubeginn der neuen Schopfmakakenanlage.
1994
1997
Richtfest für das neue Betriebsgebäude/Sozialstation.
1997
1998
Abriss des alten Kleinsäugerhauses und Baubeginn der Außenanlage für Schopfmakaken. Eröffnung des neuen Spielplatzes neben der Zooschule.
1998
1999
Eröffnung der Außenanlage für Schopfmakaken und der umgebauten Watvogelanlage (ehemaliges Vogelhaus).
1999
2000
Neue Giftschlangenterrarien.
2000
2001
Abriss Terrassenberg (ehem. Streichelzoo und Mähnenspringeranlage) und Baubeginn für eine begehbare Bennettkänguruanlage.
2001
2004
Das Darmstädter Vivarium nimmt als zweiter deutscher Zoo an der „dreamnight“ teil und richtet seitdem jährlich eine Veranstaltung für chronisch kranke Kinder und deren Familien aus. Dieses Event mit einem Rahmenprogramm, das die Zoo-Beschäftigten ehrenamtlich gestalten, findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ist für die beteiligten Familien kostenfrei.
2004
2005
Eröffnung des Binturonghauses, an der Stelle der alten Onager-/Guanakoanlage.
2005
2006
Feier zum "50-jährigen Bestehen" des Vivariums.
2006
2008
Umbau des ehemaligen Wildkatzengeheges zum neuen Nasenbärengehege.
2008
2010
Übergabe der Abteilung Vivarium vom Grünflächenamt der Stadt Darmstadt an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD), heute: Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen. Umbau des Spielplatzes. Eröffnung der umgebauten und deutlich erweiterten Anlage für die Seychellen-Riesenschildkröten.
2010
2011
Umbau des alten Affenhauses zum Tropenhaus für Krokodile, Vögel, Schmetterlinge und Fische. Umbau des Eingangsbereiches zu einer „Piazza“ mit erweitertem Gastronomieangebot und Versetzung der Kleineulenvoliere. Bau einer Außenanlage für die Zwergotter. Renovierung des Dromedargeheges und Neubesetzung mit Guanakos und Nandus. Renovierung und Teilumbau des ehemaligen Guanakogeheges und Neubesetzung mit Saruskranichen und Muntjaks sowie Emus. Neubau eines Außengeheges zur Mitnutzung bei den Schopfmakaken. Dachsanierung des Fennek-, Tapir- und Watvogelhauses.
2011
2012
Umbau und deutliche Vergrößerung des Tapirhauses sowie Umgestaltung der Außenanlage. Bau eines Blockheizkraftwerkes neben der Heizzentrale der Aquarienhalle zur klimaschonenden und effizienten Erzeugung von Wärme und Strom. Neubau eines Zooshops zwischen dem Spielplatz und der Zooschule sowie von zwei Großterrarien in der Aquarien- und Terrarienhalle.
2012
2013
Bau eines neuen Affenhauses „Dr. Maria Börsig Haus“ für südamerikanische Primaten mit begehbarer Außenanlage. Benannt nach der verstorbenen Mutter der Erblasserin. Eröffnung einer neuen „Safari-Lodge“ gegenüber dem Streichelzoo.
2013
2014
„Dr. Maria Börsig Haus“: Fertigstellung des für Besucherinnen und Besucher begehbaren Außengeheges für Bolivianische Totenkopfaffen. Eröffnung einer neuen „Tierweitsprunggrube“ auf dem Spielplatz. Der Seniorenrat Darmstadt e.V. zeichnet den Zoo Vivarium Darmstadt erstmals als „Seniorenfreundlichen Betrieb“ aus. Der Zoo Vivarium gibt einen neuen, reich bebilderten Zooführer heraus.
2014
2015
Eröffnung eines neuen Streichelzoo-Bereichs für Meerschweinchen. Fertigstellung des neuen Tapirgeheges.
2015
2016
Feier zum „60-jährigen Bestehen“ des Zoo Vivarium. Fertigstellung und Eröffnung eines öffentlichen Biergartens am Zoo Vivarium, betrieben durch das „Café Eulenpick“. Die Sparda-Bank Hessen eG spendet aus Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins einen Holz-Esel für den Spielplatz.
2016
2018
Zweites Streichelgehege mit Karakulschafen wird eröffnet. Neue Spielanlage auf dem Spielplatz im Zoo Vivarium, insbesondere für kleinere Kinder zum Klettern und Rutschen. Eröffnung der neuen Flamingoanlage als Teil der neuen Afrikaanlage. Einführung von Sensoren zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium der Riesenschildkröten und den beiden Großterrarien für afrikanische bzw. australische Reptilien. Start des Zoo-Jugendclubs für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren.
2018
2019
Frettchen, Vikunjas und Silberaffen ziehen im Zoo Vivarium ein. Der Zoo Vivarium hat die erste Stufe eines dreistufigen Qualifizierungsverfahrens beim Verein Deutscher-Wildgehege-Verband erfolgreich abgeschlossen. Eröffnung der neuen Afrikaanlage (dem größten Bauprojekt in der Geschichte des Vivariums), zu der neben dem neuen Zebra- und Antilopen- auch das im Frühjahr 2018 eröffnete Flamingogehege gehört. Eröffnung des renovierten Strandbereichs.
2019